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42.500 € Fluthilfe durch Diakonie und Kirchenbezirk


17. September 2021

PRESSEMITTEILUNG

17.09.2021

Schnelle Hilfe zur „Wiederherstellung von Infrastruktur und Hoffnung“

Spendenaufruf von Diakonie und Kirchenbezirk erbrachte 42.500 Euro

Die Resonanz war überwältigend. Rund 250 Einzelpersonen, Familien, Firmen, Kirchgemeinden sowie Einrichtungen und Beschäftigte von Diakonie und Kirchenbezirk öffneten ihre Herzen und Portemonnaies. Zugunsten der Betroffenen der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz spendeten sie rund 42.500 Euro.

Anlass war ein Aufruf des Ev.-Luth. Kirchenbezirks und der Diakonie Leipziger Land. Nach den verheerenden Bildern und Nachrichten aus den Hochwassergebieten war sofort klar: Hier müssen wir handeln. „2002 und 2013 waren wir selbst von Flutkatastrophen betroffen und haben so viel Hilfe erlebt“, erläutert Diakonie-Geschäftsführer Harald Bieling. Jetzt sei es einfach Zeit, selbst auch aktiv zu werden. „Weil Diakonie und Kirche zusammengehören, lag es nahe, hier gemeinsam etwas zu tun.“ Nach einem kurzen Telefonat mit dem Superintendenten Dr. Jochen Kinder wurde praktisch über Nacht ein Spendenaufruf veröffentlicht und in Windeseile verbreitet.

Zahlreiche Kirchgemeinden machten daraufhin mobil und starteten Extra-Kollekten mit beeindruckenden Ergebnissen. Berührend: Auch Kinder brachten dazu ihre Ersparnisse mit. Es gab Sammlungen beim Jugendgottesdienst und bei der Kirchenbezirkssynode. In Diakonie-Einrichtungen machten Spendendosen die Runde, so geschehen im Altenpflegeheim „St. Barbara“ Regis-Breitingen. Für Leiterin Lucille Krüger war es keine Frage, den Aufruf zu unterstützen. Also sprach sie ihr Team an und rührte im Haus die Werbetrommel für „diese gute Sache“. Dazu kamen viele andere großzügige Menschen überall im Landkreis und sogar darüber hinaus.

Die Diakonie hat bereits etliche Kontakte ins Flutgebiet geknüpft und prüft nun, wie und wo genau die gewaltige Summe bestmöglich verwendet werden kann. „Sobald wir alles klar haben, werden wir über die konkrete Nutzung informieren“, sagen Dr. Jochen Kinder und Harald Bieling. „Ein herzliches Dankeschön allen, die gespendet haben, für ihre großzügige und schnelle Unterstützung, die hundertprozentig bei den Betroffenen ankommen wird.“ Gemeinsam könne man so ganz praktisch einen Beitrag dazu leisten, dass beides wiederhergestellt werde: „Infrastruktur und Hoffnung“. „Geld ist wichtig, aber noch wichtiger ist, dass Menschen dadurch konkret erfahren, dass sie nicht allein gelassen werden.“ Der Spendenaufruf solle auch dafür ein Zeichen sein: „Wir stehen an eurer Seite.“